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" Das Leben ist eine Reise, es genügt bereit zu sein aufzubrechen, damit sich eine Gelegenheit ergibt " [Mongolisches Sprichwort]

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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Die Nachrichten


JETZT WIRDS ERNST !!

Nach einer langen Weile ohne Neuigkeiten - eine letzte: die unserer Ankunft. Nach einer schnellen Etappe durch das westliche Europa beenden wir unser Abenteuer am 18. Juni 2006 in ANGERS. ANGERS liegt an der Loire etwa 100 km von der Atlantikküste entfernt.

Dort werden wir im Rahmen eines grossen Fahrradfestivals erwartet. Und weil es immer schön ist, überrascht zu werden (...) hier ein paar Eckdaten:

- offizielle Ankunft am 18.Juni gegen 12.00 Uhr auf der "Ile de Gennes", wo Xaviers ehemalige Schule einen Stand für uns organisiert. Wir treffen uns um 10.30 Uhr auf Höhe des "Croix de la Voulte", auf der Strasse zwischen Angers und Saumur (D952) an der Abzweigung des "Chemin de l'ile Ardouin", um die letzten Kilometer gemeinsam zu treten; aber viamichelin oder mappy wissen das besser.

Bis dahin lassen wir es uns bei bestem Wetter und allerlei wiederentdeckten Leckereien gut gehen und wissen, dass sich zumindest Gedanken von den vielen Kilometern zwischen Süddeutschland und Angers NICHT beirren lassen...

Ariane & Xavier (Toulouse, le 12/06/2006 )


Es geht weiter!

Am 19. Februar ist es soweit:
Nach zweieinhalb Monaten Pause befinden sich unsere Siebensachen wieder in den Fahrradtaschen, und es kann ein 2. Mal losgehen!
Schön, weitere vier Monate Überraschungsalltag vor sich zu haben und neue Menschen zu treffen.

Man hat uns Schnee prophezeiht, und bereits an der Stadtgrenze faengt es an zu schneien. Wir wurden vor der Kaelte gewarnt, und es ist mitunter bitterkalt!
Aber eines hat man vergessen, uns zu sagen - dass wir auf die Leute auf unserem Weg zaehlen können, die uns ohne grosses Zögern ihre Türen öffnen, wenn mit Verschwinden der Sonne das Thermometer faellt.

Vier Tage brauchen wir, um uns durch die tiefverschneite Winterlandschaft bis zur georgischen Grenze vorzuarbeiten. Denn Schnee und Eis sorgen für regelmaessige Stürze und zwingen uns manches Mal zum Schieben. Das tagsüber gebildete Schmelzwasser friert gegen Abend Schaltung, Bremsen und Raeder ein, so dass sich überhaupt nichts mehr dreht.
Unter diesen Umstaenden traeumt man beim Anblick der bizarr in den Himmel ragenden Aprikosen- und Pfirsichbaeume umso mehr vom Sommer.

Spaetestens jetzt lernen wir die Bergauffahrten zu schaetzen, die unseren Organismus stets zuverlaessig aufwaermen. Der strahlende Sonnenschein ermöglicht uns weitgehend entspannte Mittagspausen und macht ohnehin alles einfacher.

Und dennoch vereinnahmt uns die Frage, wo wir die Nacht verbringen können.
Zum ersten Mal seit Beginn unserer Reise gehen wir bewusst auf Menschen zu, um sie um einen Schlafplatz im Warmen zu bitten.
In Gyumri irren wir eine Zeit lang vergeblich durch die Stadt, vor uns ein aelteres Ehepaar einen Unterschlupf anbietet. Es handelt sich um einen kleinen, ungefaehr 8 m2 grossen Raum mit Minimalausstattung, in dessen Mitte triumphierend ein HOLZOFEN steht.
Hier haben die beiden 15 Jahre lang gelebt, nachdem ein Erdbeben die zweitgrösste Stadt Armeniens verwüstet hat. Vorletztes Jahr konnten sie eine Wohnung in einem der neu errichteten und modernen Blöcke beziehen.
Ihre Geste und das schnell entfachte Feuer lassen es uns warm ums Herz und die gefühllosen Zehen werden...
Draussen friert es waehrenddessen auf minus 23 Grad Celsius.

Am 22. Februar können wir dank Arianes Hilfe nach Georgien einreisen.(Kommentar des Grenzers beim Erscheinen von Windows xp am noch plastikverhüllten PC: 'Können Sie damit arbeiten?').

Adieu, Armenien, du hast uns so einiges gelehrt!

Ariane & Xavier (Toulouse, le 15/03/2006 )


Es ist soweit

Morgen geht's also los.
So war es erträumt, gewollt und so scheint es auch zu sein. Ob man sich gut dabei fühlt, lässt sich an einem solchen Vorabend (naja, immerhin ist es schon 23.57 Uhr) diskutieren...

Es ist beeindruckend, wie unentspannt man plötzlich ist aus Angst, Vergessenes nicht einfach bei nächster Gelegenheit kaufen zu können.
Dabei sollte es nun wirklich gut sein: unsere roten Taschen sind gepackt und die Räder sorgfältig in den überdimensionalen Kartons verstaut, um die Reise hoffentlich unbeschadet zu überstehen. Mit Reise ist hier unser Flug von Paris nach Ulaan Bator gemeint, wo unsere grosse Heimkehr beginnt.
Dort haben wir fürs erste eine Unterkunft für uns und die Räder organisiert, und dann wird unser Projekt schon ein kleines Stück weit Realität sein.

Ariane & Xavier (Toulouse, le 01/06/2005 )


Neues aus dem Basislager

Die Idee, dass nach bestandenem Staatsexamen, erfolgreichem Umzug (danke Xavier) sowie vorausschauender Bewerbungsfahrten (jawohl für danach!), wieder Ruhe einkehren würde in unseren kleinen Alltag, war zwar gut aber schlichtweg unrealistisch.

Seit zwei Wochen bin auch ich wieder in Frankreich, wo wir den elterlichen Keller in eine Werkstatt und die oberste Etage in unser Chaos verwandelt haben!
Und anstatt jetzt bei proteinreicher Kost und entsprechenden Trainingseinheiten für die nötige körperliche Fitness zu sorgen, sind wir die meiste Zeit damit beschäftigt, die scheint's unendlichen Kleinigkeiten zu erledigen:

So haben wir die Liegeräder startklar gemacht, sprich die Felgen sind breit und die Reifen geländetauglich. Ich habe heute nicht nur eine Reise-Frisur, sondern ebenso eine Anleitung fürs Nachschneiden unterwegs bekommen. Versicherungen jeglicher Art benötigen mehr Aufwand als gewünscht. Xavier muss sich noch um das Wohl seiner Zähne kümmern.

Schönerweise erhalten wir täglich begeisterte Mails und werden von Xaviers Mama bekocht.

Die Karten für Zentralasien und den Iran wollen noch gekauft und eine funktionelle Wintermütze im Monat Mai hergezaubert werden.

Aber das wichtigste bei all unserem Werkeln ist, dass der Berg der tausend Kleinigkeiten zunehmend kleiner wird, und wir unsere Tour bald nicht mehr organisieren, sondern leben werden.

Ariane (Toulouse, le 19/05/2005 )


Überlandausflug - der erste

Unsere Liegeräder sind also schlussendlich unberührt und funkelnagelneu in Toulouse angekommen. Nach einem ersten Kennenlernen der Mechanik - denn unsere Streetmachines wollten uns grössenmässig angepasst und eingestellt werden - ging es fürs erste durch den Toulouser Stadtverkehr in unsere 40 m2-Wohnung.
Und mit dem Wochenende war dann endlich der Tag für eine erste Überlandfahrt gekommen. Schönerweise gibt es Freunde, die sich auch an kalten Februartagen für eine Radtour begeistern lassen, so dass wir in Begleitung von Annette, Benilde und Alexandre über Stadt und Land gesaust sind. Das heisst, bis uns Alexandre auf einen Mountainbiketrail gelockt hat, was für unsere STREETmachines mit Stadtbereifung und uns eine erste kleine Herausforderung war! Dennoch sind wir bis zu unserem Verpflegungsstützpunkt vorgedrungen, wo uns Laurent und Graziella mit warmen Getränken und Süssem versorgt haben.

Fazit dieses ersten Überlandausfluges:
- nur 1x angehupt worden
- keinmal gestürzt
- 50 km getreten
- 1 Hose (Xaviers Hose) zerrissen und sofort gegen Annettes schnittige Ski-Unterhose ausgetauscht (...)
- die Auffahrt bei Laurent aufs erste Mal hochgekommen
- (noch?!) keinen Muskelkater

Auf alle Fälle hat es super Spass gemacht!

Ariane & Xavier (Toulouse, le 27/02/2005 )


Winterquartier gesichert

Die Suche nach einem geeigneten Ort für eine aktive Winterpause gestaltate sich schwieriger als gedacht: Afghanistan war uns, abgesehen von der trotz allem heiklen Sicherheitslage, geographisch zu weit östlich. Im Iran, in etwa auf halber Strecke gelegen, gibt es kaum Hilfsprojekte, die von internationalen Organisationen getragen werden.

So haben wir weiter gesucht und uns aus irgendeinem Grund für Armenien begeistert, einem Land, das in den Medien selten erwähnt wird und sich nach dem Erdbeben von 1988 und dem Zusammenbruch der UdSSR noch lange nicht erholt hat.

Wir nahmen Kontakt mit KASA, einer schweizer Organisation auf, deren Aktionen vor allem auf junge Leute ausgerichtet sind, und die Projekte in den verschiedensten Bereichen unterhält. Nach einem sehr herzlichen Treffen mit der Vorsitzenden von KASA steht fest, wir werden die Wintermonate in Armenien verbringen. Xavier wird sich für ein landwirtschaftliches Entwicklungsprojekt oder aber im Informatikbereich engagieren, während ich im Krankenhaus mitarbeiten werde.

Ariane (Toulouse, le 11/02/2005 )


tatatata: unser Flitzer

Endlich, nach langer Suche unseres Traumliegerads,was uns nicht nur x Kilometer durch Stadt und Land, sondern auch eine grosse Portion Zeit gekostet hat, sind wir uns sicher, so sicher... dass wir mit der Streetmachine Gte von HP-Velotechnik die Welt erkunden wollen! Und da es aus Deutschland kommt (sagt Xavier), ist es robust und stabil und was man sonst noch so alles braucht, um es mit den mongolischen Pisten aufzunehmen! Die technisch Interessierten können sich die Details auf der HP-Zuhauseseite unserer Streetmachine anschauen, vor wir über die ersten Erkundungstouren der weniger weiten Welt berichten...

Ariane & Xavier (Toulouse, le 23/01/2005 )


 
 
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